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Komponenten für die Fördertechnik

Moderne Produktionsanlagen und automatisierte Lagereinrichtungen stellen hohe Anforderungen an die nötigen Förderanlagen und mechanischen Handlingsysteme, was Leistung, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit betrifft.

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Komponenten für die Fördertechnik

Von mechanischen Handlingsystemen erwartet man heutzutage eine hohe Durchsatzleistung und herausragende Zuverlässigkeit bei möglichst langen Wartungsintervallen. Andererseits steht für die mechanischen Komponenten, die z.B. für Transport-, Hebe- und Stoppfunktionen nötig sind, meistens nur begrenzter Platz zur Verfügung.

Zum Glück gibt es Produkte, die speziell für das mechanische Handling entwickelt wurden und mit deren Hilfe die Konstrukteure alle Optionen haben, um diesen Herausforderungen bequem und kostenwirksam zu begegnen.

Typische Vertreter dieser innovativen Produkte sind kolbenstangenlose Pneumatikzylinder, die bei hoher Leistungsstärke präzise Bewegungen erlauben und daneben kompakt und unabhängig und damit leicht einzubauen sind.

Diese Komponenten sind äußerst Platz sparend, da die Führung in das Zylinderprofil integriert ist und damit kein separates Führungsprofil mehr benötigt wird. Wichtig hierbei ist, dass ein solcher Aufbau es möglich macht, Größe und Gewicht der Führung zu reduzieren, ohne dabei Einbußen hinsichtlich Haltbarkeit oder Belastbarkeit hinnehmen zu müssen. Bei Schwerlastanwendungen sorgen dagegen angeschraubte Führungseinheiten für eine optimale Leistung bei maximaler Nutzungsdauer.

Die besten kolbenstangenlosen Zylinder, wie sie z.B. von Origa angeboten werden, sind mit integrierten Schmiernippeln zum einfachen Nachschmieren ausgestattet und verfügen außerdem über integrierte Abstreiferelemente im Führungsschlitten, um Verunreinigungen von den Gleitschienen zu entfernen und eine kontinuierliche Schmierung der Laufbahn zu gewährleisten. Zur Signalgebung sind magnetische Kolben standardmäßig eingeschlossen, und kompakte Wegsensoren lassen sich direkt in das Zylinderprofil einbauen, ohne dass zusätzliche Befestigungen oder Klammern nötig sind.

Diese integrierten Führungen sind zwar für die überwiegende Mehrheit der Anwendungen die ideale Lösung, aber bei sehr hohen Lasten und Verfahrgeschwindigkeiten sind eher Rollenführungen zu empfehlen. Solche Systeme sollten mit präzisionsgeschliffenen, gehärteten Führungsschienen aus Stahl und mit reibungsarmen Rollen auf Nadellagern ausgestattet sein. Diese Kombination gewährleistet einen gleichmäßigen, geräuscharmen Betrieb und exzellente dynamische Eigenschaften.

Bei manchen Anwendungen ist ein pneumatischer Antrieb nicht geeignet, hier ist eine Alternative mit elektrischem Antrieb in Betracht zu ziehen. Origa zum Beispiel bietet hier eine breite Palette an Produkten, die vollständig mit den Pneumatikzylindern kompatibel sind. Für noch größere Lasten, insbesondere wenn ein hohes Präzisionsniveau gefragt ist, sind Kugelumlaufführungen eine mögliche Alternative.

Bei Transportanwendungen können Größe, Masse und Geschwindigkeit des geförderten Produkts erheblich variieren, was sich direkt und signifikant auf die auf das Führungssystem übertragenen Lasten und Momente auswirkt; somit sind sorgfältige Überlegungen hinsichtlich des geeigneten Führungssystems von entscheidender Bedeutung, um einen zuverlässigen und störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

Sehr häufig sind bei mechanischen Handlingsystemen Stau-, Halte- und Sortierfunktionen notwendig, und eine verbreitete Lösung für diese Aufgaben sind pneumatisch betriebene Blattanschläge. Angesichts der schweren Arbeitszyklen, denen solche Anschläge häufig ausgesetzt sind, sollte man bei der Auswahl vor allem auf eine robuste Bauweise achten. Eine einfache Installation ist ein weiteres wichtiges Merkmal, und zu bevorzugen sind Anschläge mit voll integrierten Führungs-, Abtast- und Steuerfunktionen.

Da Blade Stops bei vielen verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommen, ist die Vielseitigkeit ebenfalls ein entscheidendes Kriterium, das maßgeschneiderte Baureihen mit verschiedenen Größen, Formaten und Befestigungsoptionen erforderlich macht.

Bei einigen Anwendungen muss man möglicherweise Anschläge wählen, die sich mehrfach einbauen lassen, um zum Beispiel Werkstücke unterschiedlicher Größe auf einem Förderband an leicht unterschiedlichen Positionen abbremsen zu können.


Trotz der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten haben die Blattanschläge einen Mangel – sie können nicht zum gleichmäßig geregelten Abbremsen des Werkstücks verwendet werden. Wo das erforderlich ist, wie zum Beispiel bei der Handhabung von empfindlichen und leicht zu beschädigenden oder sehr schweren Gegenständen, sind Stoppzylinder die bessere Alternative.

Eine neue Produktpalette von Parker-Origa beinhaltet integrierte hydraulische Stoßdämpfer. Diese vielseitigen Produkte bremsen selbst schwerste Werkstücke gedämpft ab, bringen diese sicher zum Halten und vermeiden dabei das Rückprallrisiko. Stoppzylinder können auch zum sicheren Festhalten von Werkstücken verwendet werden, nachdem diese zum Halten gebracht wurden.

Die integrierten Stoßdämpfer sind auswechselbar, sodass die Anschlagfunktion schnell und bequem an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung angepasst werden kann. Ein weiteres nützliches Merkmal dieser Produkte ist die bequeme Möglichkeit zum manuellen Lösen des Anschlags ohne Werkzeuge – eine wertvolle Hilfe bei der Wartung und Fehlersuche.

Eine weitere häufig geforderte Funktion bei mechanischen Handlingsystemen ist die Zentrierung des Werkstücks auf dem Förderband, um zum Beispiel Etiketten an einheitlicher Stelle anbringen zu können. Zwar ist es durchaus möglich, ein Werkstück mit Hilfe einer Kombination aus Schubvorrichtungen und Führungen zu zentrieren, aber eine elegantere und bequemere Option ist die Lösung mit gegenläufigen, riemengetriebenen Aktoren.

Diese sind entweder mit elektrischem oder pneumatischem Antrieb erhältlich und schieben das Werkstück sanft von der gewünschten Seite aus, bis es präzise auf dem Förderband zentriert ist. Ein wesentliches Merkmal bei vielen Anwendungen ist ein integrierter Kraftkontrollmechanismus, um zu gewährleisten, dass das Werkstück nicht zwischen den Schubplatten zerdrückt werden kann.

Diese innovativen Komponenten für mechanische Handling- und Fördersysteme machen den Konstrukteuren das Leben leichter und ermöglichen ihnen, Anlagen zu entwerfen, welche die stetig steigenden Erwartungen der Endnutzer hinsichtlich Leistung und Zuverlässigkeit erfüllen.

Angesichts der schweren Arbeitszyklen, denen Blattanschläge häufig ausgesetzt sind, sollte man vor allem auf eine robuste Bauweise achten. (Kleines Bild) Eine einfache Installation ist ein weiteres wichtiges Merkmal bei Blattanschlägen – zu bevorzugen sind voll integrierte Führungs-, Abtast- und Steuerfunktionen.